Viele Organisationen stehen vor der Herausforderung, dass in den kommenden Jahren zahlreiche Beschäftigte der geburtenstarken Jahrgänge aus dem Erwerbsleben ausscheiden werden. Mit ihnen gehen nicht nur wertvolle Fachkenntnisse und langjährige Erfahrung verloren, sondern auch wichtige Kompetenzen und gewachsene Netzwerke.
Bei unserem Meet-Up „Fachkräftemangel meistern: Wie Sie die Generation 50+ im Job halten“ am 18. Juni haben wir aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischen Erfahrungen verknüpft und mit Akteuren aus der Praxis eingeordnet, wie Organisationen ältere Beschäftigte langfristig binden und unterstützen können.
Zu Beginn wurden zentrale Ergebnisse der Studie „Fachkräftemangel: Was hält die Generation 50+ im Job?“ von Lisa Böhling (IFBG) vorgestellt und eingeordnet. Anschließend stand die Frage im Mittelpunkt, wie sich diese Erkenntnisse in die Praxis übertragen lassen. Dazu erläuterte Studienautorin Maren Beer (IFBG) konkrete Handlungsempfehlungen für Organisationen und Unternehmen abgeleitet. Den Abschluss bildeten Einblicke in die Praxis von Inka Kielhorn (Bugenhagen Berufsbildungswerk, Timmendorfer Strand), die bereits Maßnahmen erfolgreich in Ihrer Einrichtung umgesetzt hat. So erhielten die Teilnehmenden wertvolle Anregungen und konkrete Ansatzpunkte für die eigene Arbeit.
Was können Organisationen tun, um Beschäftigte 50+ langfristig zu binden und zu unterstützen?
Fazit: Die langfristige Bindung und Unterstützung älterer Beschäftigter gelingt vor allem durch eine individuelle Betrachtung ihrer Bedürfnisse und Perspektiven. Regelmäßige Gespräche über Entwicklungsmöglichkeiten, Bedarfe und Erfolge sollten sich unkompliziert in den Arbeitsalltag integrieren lassen und leisten einen wichtigen Beitrag dazu, Erfahrung und Expertise in Organisationen zu erhalten.
Der Gesundheitsreport 2024 der Techniker Krankenkasse mit dem Titel „Fachkräftemangel: Was hält die Generation 50+ im Job?“ geht dieser Fragestellung nach. Das Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) befragte hierzu über 1.000 Beschäftigte ab 50 Jahren sowie rund 300 Arbeitgeber. Die Ergebnisse zeigen deutlich:
In unserer Veranstaltung „Fachkräftemangel meistern: Wie Sie die Generation 50+ im Job halten“ werden diese und weitere spezifische Erkenntnisse für das Gesundheitswesen vorgestellt.
In einem anschließenden Interview gibt eine Expertin weitere vertiefende Einblicke in ihre Arbeit zu den Themen „Fachkräftebindung“ und „ältere Beschäftigte“ und teilt ihre praktischen Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Unternehmen.
Ein ergänzender Impuls durch eine Einrichtungsleiterin im Gesundheits- und Sozialwesen ordnet im weiteren die Ergebnisse praxisnah ein und beleuchtet dabei Chancen, Umsetzungsmöglichkeiten und Herausforderungen.
In einer abschließenden Diskussion werden mit den Teilnehmenden gemeinsam konkrete Handlungsempfehlungen und praxisnahe Ansätze für die Umsetzung erarbeitet.
Die Teilnehmenden erhalten:
Ausgebucht
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