Die Branchen des Gesundheitswesens und der Sozialwirtschaft stehen vor einer enormen Herausforderung: dem Fachkräftemangel. Viele Einrichtungen versuchen dieser Entwicklung entgegenzuwirken, in dem sie zunehmend internationale Fachkräfte rekrutieren.

Am 17.03.2025 geht das Netzwerk der Frage nach,  wie Sie in ihrer Einrichtung die Integration von internationalen Pflegekräften erfolgreich und nachhaltig gestalten können!

In dieser Veranstaltung beleuchten wir die erfolgreiche Integration internationaler Fachkräfte praxisnah und aus verschiedenen Perspektiven: Sie erhalten Einblicke in das Thema von einer Inhaberin einer stationären Pflegeeinrichtung, die bereits seit langem erfolgreich mit interkulturellen Pflegeteams arbeitet. Des weiteren berichtet ein Integrationsmanager einer großen Klinik der Schwerpunktversorgung aus seiner Arbeit und gibt praxisnahe Tipps und Hilfestellung.

Auch weiterführende Unterstützungsanebote,  wie das Angebot der BGW „Das interkulturelle Team – Pflege“ werden vorgestellt. 

Das Präventionsnetzwerk Nord lädt Sie zum Austausch mit Praktikern, Fachleuten und anderen Häusern ein, diskutieren Sie mit. Wir freuen uns auf Sie!

An wen sich die Veranstaltung richtet:

  • Geschäftsführung und Einrichtungsleitung

  • Leitungskräfte

  • Verantwortliche im Qualitätsmanagement und im betrieblichen Gesundheitsmanagement

  • Personal- und Integrationsmanager*innen sowie

  • Interdisziplinäre Fachleute im Gesundheitswesen.

Die Referent*innen:

Hinweise zum Angebot:

  • Die Teilnahme an dem Meet-up ist kostenfrei. Getragen werden die Kosten durch die Mitglieder des Präventionsnetzwerks Nord.

Zum Steckbrief:

Der Termin fand am 17.03.25 von 13.00Uhr bis 14.30Uhr statt.   

 

Die Ergebnisse und die Unterlagen:

„Integration ist wie eine neue Beziehung: am Anfang gibt es Missverständnisse, aber mit der Zeit wächst man zusammen!“ (Koudjo Johnson, Integrationsmanager am Ernst von Bergmann Klinikum in Potsdam).

Dies bedeutet auch, dass wie in jeder Beziehung, die Integration im Heimatland und nicht erst bei der Ankunft am Flughafen beginnt, also so früh wie möglich der erste Kontakt entsteht und gehalten wird. Das Gefühl des Willkommenseins und der Zugehörigkeit sind ebenso wie der Abbau von Ängsten und Vorbehalten wesentliche Erfolgsfaktoren der gelungenen Integration.

Ein weiterer ist die Vorbereitung und Sensibilisierung der Kolleginnen und Kollegen vor Ort. Nur wenn sie Verständnis für andere Kulturen, Verhaltensweisen und Empfindungen haben, können Missverständnisse und Konflikte vermieden werden. Neben Trainings im Vorfeld können dies auch Motto-Tage sein an denen die neuen Kolleginnen und Kollegen zum Beispiel landestypisch kochen oder ihre Station/Einrichtung auf eine kulturelle Entdeckungsreise mitnehmen.

Und zu guter Letzt ist die Sprache der Dreh- und Angelpunkt. Oftmals haben internationale Fachkräfte Hochdeutsch gelernt. Die Konfrontation mit Dialekten, der Geschwindigkeit des Sprechens und die Fachsprache sind eine weitere Herausforderung. Hier haben sich Sprachtandems mit bereits vor Ort arbeitenden Heimatsprachlern bewährt.

Fazit:

Internationale Fachkräfte werden zukünftig aufgrund des Fachkräftemangels eine noch größere Rolle in der Pflege spielen. Ein Integrationskonzept, durch das sich die Einrichtung und alle Mitarbeitenden bestmöglich vorbereiten können ist unerlässlich. Die BGW unterstützt Ihre Mitgliedsbetriebe mit dem Angebot „Das interkulturelle Team – Pflege“.

Weitere Veranstaltungen des Präventionsnetzwerks Nord zu dem Thema:

Unterstützungsangebote der BGW zu dem Thema:

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