Der Fachkräftemangel ist in der stationären Pflege und in Kliniken das beherrschende Thema. Viele Einrichtungen fragen sich, mit welchen Maßnahmen sie dieser Herausforderung erfolgreich entgegentreten können. Immer mehr Einrichtungen werben deshalb ausländische Fachkräfte an.

Wie aber kann die Integration der neuen Kolleginnen und Kollegen gut gelingen? 

In der kleinen Reihe an Veranstaltungen zum Thema „Integrationsmanagement“ des Präventionsnetzwerkes Nord berichtet das Berufsgenossenschaftliche Krankenhaus Boberg (BG KH) von ihren Erfahrungen mit dem Aufbau eines betrieblichen Integrationsmanagements. Ausgehend von den Herausforderungen im Alltag, berichten Herr Thorsten Weiner (Pflegedirektor) und Frau Marylin Vargas (Integrationsbeauftragte), wie die Sprache zum Schlüssel zum Erfolg wurde und wie wichtig es war, den Arbeitsschutz von Beginn an mitzudenken.

Das Hands-on: Der integrationsfreundliche Betrieb – Erfahrungen aus dem BG Klinikum Hamburg

Neben dem Erfahrungsbericht stellen wir Ihnen in dem Hands-on auch die neue ThemenReihe „Das interkulturelle Team“ vor, die zur Qualifizierung von Führungskräften und Integrationsmanager und -managerinnen geeignet ist.

An wen sich die Veranstaltung richtet:

An Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser; hier:

 

  • Geschäftsführung und Leitungskräfte/Einrichtungsleitungen
  • Verantwortliche im betrieblichen Gesundheitsmanagement
  • Fachkräfte für Arbeitssicherheit sowie Betriebsärzte und -ärztinnen
  • Integrationsmanager und -managerinnen
  • Betriebliche Interessensvertretungen.

Der Einwahllink:

Das Hands-on fand am 12.06.24 von 14.00Uhr bis 15.00Uhr statt. 

Zur Veranstaltung:

In unserer Veranstaltung am 12. Juni stellte das BG Klinikum Hamburg dar, wie ein erfolgreicher Integrationsprozess ausländischer Pflegekräfte gelingen kann und welche Faktoren dafür ausschlaggebend sind.

Neben dem zeitlichen Vorlauf (bis zu zwei Jahre) der vom Beginn des Rekrutierungsprozesses bis zum Arbeitsbeginn zu beachten ist, müssen die internen Prozesse auf die neuen Herausforderungen abgestimmt werden. Von entscheidender Bedeutung ist die Sensibilisierung in der gesamten Einrichtung, da der Integrationsgedanke professionsübergreifend gelebt werden muss.

Zu diesen Überlegungen gehört es auch, wie und in welcher Form die neuen Kolleginnen und Kollegen begleitet werden können. Es ist nicht nur der Arbeitskontext der zählt, sondern ebenfalls die Unterstützung bei Behördengängen, der Wohnungssuche und die Gestaltung gemeinsamer Freizeitaktivitäten, um das Ankommen und Zuhause fühlen im neuen Umfeld zu erleichtern.

Da sich der Kostenaufwand einer erfolgreichen und nachhaltigen Integration pro Pflegekraft aus dem Ausland zwischen 27.000€ und 30.000€ bewegt ist eine gute Planung auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht eine gute Investition.

Zu diesen Überlegungen gehört es auch, wie und in welcher Form die neuen Kolleginnen und Kollegen begleitet werden können. Es ist nicht nur der Arbeitskontext der zählt, sondern ebenfalls die Unterstützung bei Behördengängen, der Wohnungssuche und die Gestaltung gemeinsamer Freizeitaktivitäten, um das Ankommen und Zuhause fühlen im neuen Umfeld zu erleichtern.

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