Unsere Unvollkommenheiten sind keine Mängel.
Sie erinnern uns daran, dass wir alle im selben Boot sitzen.

Brené Brown
Professorin für Sozialarbeit (USA), internationale Bestseller Autorin und Speakerin

Liebe Mitglieder und Interessierte!

Leider ist uns gestern ein Fehler unterlaufen. Der Newsletter kam unvollständig zu Euch. Das bitten wir zu entschuldigen! Hier nun alles in voller Länge: 

Die Deutschen seien zu viel krank, heißt es. Diese Aussage hat aktuell viel Aufmerksamkeit bekommen. Dabei richtet sich der Blick in politischen Debatten und Schlagzeilen oft auf Zahlen, Kosten und Produktivität. 

Im Gesundheits- und Sozialwesen greift diese Perspektive viel zu kurz. Hier sind Erkrankungen oft die Folge hoher körperlicher und psychischer Belastungen. Besonders am Jahresbeginn kommt es in der Branche zu hohen Ausfallzeiten.
 
Deshalb möchten wir als Präventionsnetzwerk Nord gerade jetzt das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) ins Spiel bringen – reflektieren und strategisch verorten. 

Die Leitfragen: 
  • Welche Haltung haben wir als Führungskräfte zum Thema Arbeitsfähigkeit- und     Arbeitsunfähigkeit?
  • Wie gut sind unsere Prozesse zum betrieblichen Eingliederungsmanagement?
  • Sehen wir betriebliches Eingliederungsmanagement als ein einmaliges Gespräch an oder als Teil eines umfassenden Gesundheits- und Präventionskonzeptes?
Sicher wird es auch im Jahr 2026 hohe Ausfallzahlen und Fachkräftemangel geben. Genau deshalb kann BEM zu einem entscheidenden Erfolgswerkzeug werden. Denn dadurch wird das Vertrauen gestärkt, werden Ängste reduziert und die Bereitschaft erhöht, dass erkrankte Mitarbeitende an den Arbeitsplatz zurückkehren. Mit einem wirksamen BEM erhalten diese das Signal: Du bist uns wichtig, auch dann, wenn es gerade nicht reibungslos läuft

Weil es so wirkungsvoll sein kann, haben wir kommende Veranstaltungen, unser monatliches One Minute Wonder, sowie einen Fachbeitrag dem Schwerpunktthema Betriebliches Eingliederungsmanagemen (BEM) gewidmet.

Selbstverständlich berücksichtigen wir auch viele weitere Themen in unseren Veranstaltungen. Einige stellen wir Euch in diesem Newsletter vor. 

Mehr findet Ihr auch auf unserer Homepage oder auf unserem LinkedIn-Profil

Wir freuen uns auf Euch!

Herzliche Grüße vom
Präventionsnetzwerk Nord 

Über Anregungen, Fragen und Hinweise freuen wir uns wie immer unter 
Präventionsnetzwerk Nord.

Die Themenblöcke im Überblick:

Veranstaltung für Fach- und Führungskräfte aller Branchen

Das Potenzial eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) als strategisches Instrument zur Fachkräftebindung erkennen und umsetzen
Meet Up am 14. April 2026 von 10:30 – 12:30 Uhr (online)
Foto 2 Personen im Gespräch. Links Mann in blauer Pflegerkleidung - rechts Frau in Jacke und T-Shirt.
Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) ist weit mehr als ein gesetzlich gefordertes Pflichtprogramm. Richtig umgesetzt wird es zum strategischen Führungsinstrument: Es sichert Arbeitsfähigkeit, reduziert Risiken und stärkt das Team. 

Doch wie kann ein rechtssicher gestaltetes BEM nicht nur den gesetzlichen Anforderungen gerecht werden, sondern auch zur Reduzierung von Fehlzeiten, Sicherung von Fachkräften und zur Förderung der Mitarbeitendenbindung beitragen?
 
Im Meet Up wird BEM aus unternehmens-strategischer Sicht betrachtet mit wertvollen Hilfestellungen zum systematischen Aufbau und zur Weiterentwicklung eines BEM.

Darüber hinaus können Fragen zur gesetzes-konformen Implementierung und Gestaltung sowie zu den Mitbestimmungsrechten von BR/PR/MAV an eine Fachanwältin für Arbeitsrecht gerichtet werden. 
Wir empfehlen das Meet Up allen Führungskräften, die praxisnahe Informationen zur rechtssicheren Implementierung eines BEM erhalten möchten sowie betrieblichen Interessenvertretungen, die ihre Rolle im BEM-Prozess im Interesse der Beschäftigten kompetent wahrnehmen wollen.

Hinweis: Diese Veranstaltung wurde von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e.V. mit 2 CDMP-Rezertifizierungsstunden anerkannt.
Wechseljahre und Arbeit – Eine dreiteilige Veranstaltungsreihe – Teil 1: Meno@work
Hands On am 24. März 2026 von 11:00 – 12:00 Uhr (online)
Zwei weibliche und ein männlicher Kollege am Tisch sitzend im Gespräch.
In Deutschland befinden sich rund 9 Millionen Frauen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren im Erwerbsleben. Studien zeigen, dass etwa zwei Drittel von ihnen unter wechseljahresbedingten Beschwerden leiden. Von Schlafstörungen und Konzentrationsproblemen bis hin zu Erschöpfung oder psychischer Belastung. 

Gleichzeitig fällt diese Lebensphase häufig mit hoher beruflicher Verantwortung, Führungsaufgaben und Fachkräftesicherung zusammen. Dennoch gelten Wechseljahre im Arbeitskontext noch immer als Privatsache oder Tabuthema – mit messbaren Folgen. 

Das Hands On Meno@work ist der erste Teil einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe zum Thema Wechseljahre und Arbeit. In diesem 60-minütigen interaktiven Workshop könnt Ihr erfahren, wie Ihr die Lebensphase Wechseljahre Eurer Mitarbeiterinnen gezielt in Eure BGM-Strategie integrieren könnt. 

Der Workshop zeigt, wie Unternehmen Frauen 40+ in dieser sensiblen Umbruchphase stärken können – um damit Gesundheit, Motivation und Leistungsfähigkeit langfristig zu sichern. 
 
Wir empfehlen das Hands On allen Geschäftsführer:innen, Einrichtungsleiter:innen, Führungskräften, Personal-verantwortlichen sowie BGM-Beauftragten.

Informationen zu Teil 2 vom Hands On Wechseljahre und Arbeit findet Ihr HIER.

Veranstaltung für Leitungskräfte aus der Schulbegleitung

Anhalten-Austauschen-Wirksam führen in der Schulbegleitung
Treffpunkt erstmal am 21. April 2026 von 11:00 – 12:15 Uhr (online) dann monatlich jeweils am 3. Dienstag
Sechs Kolleg*innen (divers) um einen Tisch herum sitzend imGespräch
In Zeiten von Omnikrisen, Unsicherheiten und vielen Veränderungen stehen Führungskräfte in der Schulbegleitung täglich vor hohen Anforderungen: Fachkräftemangel, komplexe Fallkonstellationen, enge Abstimmung mit Schulen, Eltern und Kostenträgern sowie kontinuierlich rechtliche und organisatorische Veränderungen.

Der Treffpunkt Anhalten-Austauschen-Wirksam führen bietet Euch als Leitungskraft aus der Schulbegleitung 1x im Monat einen Raum, um die Themen, die Euch bewegen, mit Kolleg*innen aus anderen Einrichtungen zu besprechen und zu fokussieren.
Ihr habt aber auch die Möglichkeit, fachliche Mini-Inputs, Methoden und Tipps von Gast-Expert*innen, Kolleg*innen oder der Moderatorin zu hören, zu diskutieren und somit interessante und praxistaugliche Ideen mit in den Arbeitsalltag zu nehmen. 

Diese Veranstaltung richtet sich an alle Leitungskräfte aus der Schulbegleitung.

Weiterer Ressourcen Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

One Minute Wonder Eine Minute für eine gesunde Arbeitswelt
Aktuelles Thema: Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)
Ein Wecker und daneben der Text: ONE MINUTE WONDER
Ab November 25 veröffentlichen wir vom Präventionsnetzwerk Nord jeden Monat ein kurz und knapp aufbereitetes Poster, das praxisnah schnell zu erfassende Informationen liefert. 
Mit unserem One Minute Wonder wollen wir die Sicherheit und Gesundheit im Berufsalltag erhöhen, indem es überall dort, wo Mitarbeitende kurze Wartezeiten oder Pausen haben, angebracht wird. 

Gut verständlich aufbereitete Informationen liefern Fachimpulse für Zwischendurch und ergänzen so Schulungen oder Unterweisungen.

Das aktuelle Thema: Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) zur Sensibilisierung Eurer Kolleg:innen - die wichtigsten Grundlagen des BEM

Fachbeitrag: Betriebliches Eingliederungsmanagement als strategisches Instrument, um Mitarbeitende zu binden
Illustration in Pastelltönen: Links ein Stapel Bücher darauf ein Apfel, dahinter aufgestellt ein Klemmbrett und eine Art Poster. Rechts ein Mikroskop, mittig eine Lupe. Text: Fachbeitrag
Fachkräftemangel, steigende Fehlzeiten und wachsende Belastungen prägen den Alltag im Gesundheits- und Sozialwesen. Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) wird dabei oft vor allem als gesetzliche Pflicht wahrgenommen. 

Doch richtig verstanden und umgesetzt entfaltet BEM ein enormes Potenzial: als strategisches Instrument zur Fachkräftebindung, zur Stabilisierung von Teams und zur nachhaltigen Prävention. 

Der Fachbeitrag zeigt aktuelle Erkenntnisse, rechtliche Grundlagen und praxisnahe Wege, wie BEM wirksam etabliert werden kann.
BGW Beratung + Praxisleitfaden zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM)
Foto: Links groß mittelalter Kollege in blauem Shirt mit 2 Krücken blickt freundlich in die Kamera. Im Hintergrund 5 Kolleg*innen an einem Tisch sitzend.
Die BGW unterstützt Unternehmen dabei, Strukturen und Prozesse aufzubauen, um ein BEM nachhaltig im Betrieb zu etablieren. 

Dabei berät sie kostenfrei zum systematischen Aufbau eines betrieblichen Eingliederungs-managements. 

Anfragen bitte an das folgende Postfach richten: eingliederungsmanagement der bgw 


Hilfestellung beim Aufbau eines BEM bietet auch der Praxisleitfaden Betriebliches Eingliederungsmanagement der BGW. Dieser Leitfaden unterstützt Unternehmen darin, systematisch ein Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) aufbauen. Neben Umsetzungstipps bietet er Praxishilfen, Checklisten und Gesprächsleitfäden.
Unterstützungsangebote der DRV zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM)
Broschürencover: Text in der Mitte: Starker Service. Starke Firma. Darüber drei Puzzleteile und zwei Hände (rechts links) die die Teile berühren.
Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) hat mit dem Firmenservice ein betriebsorientiertes Beratungsangebot implementiert. 

Mögliche Leistungen im Rahmen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements sind: 

Leistungen zur Teilhabe, das sind Leistungen zur medizinischen Rehabilitation
und: 
Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (früher: Berufsfördernde Leistungen)

Begleitende Hilfen im Arbeitsleben bieten die Integrationsämter an. MEHR ERFAHREN

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In unserem regelmäßigen Jour Fixe treffen sich Mitglieder vom Präventionsnetzwerk Nord, als auch Interessierte, um sich schnell über aktuelle Themen auszutauschen sowie Ideen und Impulse für die weiteren Veranstaltungen des Netzwerks zu sammeln.

Schreibt uns gerne oder nehmt einfach teil: 



Nächster Jour Fixe am Mittwoch, den 18.03.26 von 9.00 Uhr bis 10.00 Uhr.
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Hamburg, Februar 2026