Wenn das alte Jahr erfolgreich war, dann freue Dich aufs Neue.
Und war es schlecht, ja dann erst recht.
Albert Einstein 

Liebe Mitglieder und Interessierte!

Zum Jahresende wünschen wir vor allem eins: Gesundheit und die Chance, neue Kraft für das kommende Jahr zu schöpfen.

Die ruhigeren Tage zwischen den Jahren bieten die ideale Gelegenheit, innezuhalten, das Vergangene zu betrachten und auch optimistisch nach vorne zu blicken.

Im Rückblick auf 2025 erlebten wir ereignisreiche Monate im Präventionsnetzwerk Nord mit vielen spannenden Veranstaltungen und ausgebuchten ThemenReihen. Den Abschluss bildete eine gelungene Präsenzveranstaltung für die Pflege am 3. Dezember in Hannover. 

All dies zeigte uns das große Interesse an Austausch, Weiterbildung und gemeinsamem Lernen. Dafür danken wir Euch herzlich!

Durch Eure Teilnahme – ob digital oder persönlich –, Eure Fragen und die Bereitschaft, Wissen und Erfahrungen zu teilen, habt Ihr die Veranstaltungen vom Präventionsnetzwerk Nord sehr bereichert.

Mit dieser positiven Energie blicken wir auf 2026: Euch erwarten auch im neuen Jahr vielfältige Themen, neue Impulse und Möglichkeiten zum Netzwerken. Wir freuen uns auf den Austausch mit Euch bei den kommenden Veranstaltungen.

Für den Jahreswechsel wünschen wir Euch und Euren Angehörigen erholsame Tage und einen guten Start ins neue Jahr!

Herzliche Grüße vom
Präventionsnetzwerk Nord 

Über Anregungen, Fragen und Hinweise freuen wir uns wie immer unter 
Präventionsnetzwerk Nord.

Die Themenblöcke im Überblick:

Veranstaltung für Fach- und Führungskräfte der Eingliederungshilfe und Kinder- und Jugendhilfe

Würde wahren – Strategien in der Eingliederungshilfe
Meet Up am 16. Februar 2026 von 09:00 - 16:15 Uhr in Hamburg
Zeicnung: Drei Köpfe untereinander: Oben älterer Herr, Mitte: mittelalte Frau, unten jüngerer Mann. Alle schauen unzufrieden aus.
Menschen in der Eingliederungshilfe erfahren nicht nur Unterstützung, sondern auch Scham, Demütigung oder Isolation. Oft unbeabsichtigt, aber strukturell verankert. Diese Erfahrungen gefährden ihre Teilhabe und fordern gleichzeitig Fach- und Leitungskräfte in ihrem professionellen Selbstverständnis heraus.

Wo entstehen in der Eingliederungshilfe Strukturen, die Beschämung und Ausgrenzung begünstigen und wie kann ihnen professionell begegnet werden? Was können Fach- und Leitungskräfte konkret tun, um Isolation und Entwürdigung im Alltag der Eingliederungshilfe entgegenzuwirken? 

Wir empfehlen das Meet Up allen Fach- und Führungskräften aus Einrichtungen der Eingliederungshilfe, die sich mit Fragen der professionellen Beziehungsgestaltung, Teilhabe, institutioneller Macht und dem Spannungsfeld zwischen Würde und Demütigung auseinandersetzen möchten.


MEHR ERFAHREN
Loyalität oder: Ambivalenzen einer Beziehungsmoral
Meet Up am 13. März 2026 von 09:00 - 16:15 Uhr in Neumünster
Zeicnung: Drei Köpfe untereinander: Oben älterer Herr, Mitte: mittelalte Frau, unten jüngerer Mann. Alle schauen unzufrieden aus.
Die Forderung einer Kultur der Aufmerksamkeit ist seit einigen Jahren sehr präsent. Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe sind mittlerweile rechtlich dazu verpflichtet, ein Schutzkonzept zu entwickeln. Aber warum eigentlich? Gehört Schutz vor (sexueller) Gewalt neben individueller Förderung und Teilhabe nicht immer schon zum Selbstverständnis jeder pädagogischen Institution?

Ziel vom Meet Up ist es, gemeinsam Strategien zu entwickeln, um Gruppendynamiken zu begegnen und wirksame Intervention bei grenzüberschreitenden oder gewaltvollen Handlungen zu ermöglichen. Dabei sollen Aspekte der Selbstfürsorge berücksichtigt und die Adressat:innen im Blick behalten werden. 

MEHR ERFAHREN

Veranstaltung für Fach- und Führungskräfte in der Pflege

Diskriminierung verstehen Haltung entwickeln
ThemenReihe (3 Module) ab 16. April 2026 jeweils von 12:00 - 14:00 Uhr (online)
Zeicnung: Drei Köpfe untereinander: Oben älterer Herr, Mitte: mittelalte Frau, unten jüngerer Mann. Alle schauen unzufrieden aus.
In vielen Einrichtungen sind heute Kolleg:innen aus Drittstaaten tätig. Sie übernehmen wertvolle Aufgaben, bringen vielfältige Erfahrungen mit und stehen gleichzeitig unter besonderen Bedingungen: Anerkennungsverfahren, sprachliche Hürden, neue Abläufe, rechtliche Unsicherheiten.

Diese Konstellationen führen im Team nicht selten zu Spannungen, Missverständnissen oder Formen von Abwertung, manchmal offen, oft subtil. Genau hier setzt die dreiteilige ThemenReihe Diskriminierung verstehen - Haltung entwickeln mit der Dozentin Grace Lugert-Jose an. Sie legt den Schwerpunkt auf Diskriminierungserfahrungen, die im Arbeitsalltag mit (zugeschriebener) Herkunft verknüpft sind. 


MEHR ERFAHREN

Veranstaltungen für Führungskräfte aller Branchen

Konflikte bei der Arbeit – eine Qualifizierungsreihe für Führungskräfte
ThemenReihe (4 Module) ab 04. September 2026 jeweils von 14:00 - 17:00 Uhr (online)
Zeicnung: Drei Köpfe untereinander: Oben älterer Herr, Mitte: mittelalte Frau, unten jüngerer Mann. Alle schauen unzufrieden aus.
Nachdem die begehrte ThemenReihe im Januar 2026 schnell ausgebucht war, bieten wir einen weiteren Durchlauf ab 4. September 2026 an. 

Die vierteilige ThemenReihe beschäftigt sich mit der Frage, wie Führungskräfte eine eigene Haltung zum Thema Konflikte entwickeln können, um diese dann im Team erkennen und angemessen reagieren zu können.

Wir empfehlen diese ThemenReihe allen Führungskräften und Interessierten, die wissen wollen, wie sie mit Konflikten professionell umgehen und ihre Kompetenz im Umgang mit Konflikten stärken können. 


MEHR ERFAHREN

Rückblick

Gewalt und Belästigung in Kliniken verstehen, verändern, vorbeugen
Rückblick auf das Meet Up am 18. November
Zeicnung: Drei Köpfe untereinander: Oben älterer Herr, Mitte: mittelalte Frau, unten jüngerer Mann. Alle schauen unzufrieden aus.
Bei diesem Meet Up ging es darum, das Thema Gewalt und Belästigung in Kliniken auf unterschiedlichen Ebenen zu beleuchten. 

Zum Verstehen der Relevanz zeigte Annika Bute (Z.A.G) anhand von Zahlen, wie häufig es zu Gewaltvorfällen kommt und wie unterschiedlich Ursachen und Folgen von Gewalt sein können. 

MEHR ERFAHREN (FOLIEN)
Um das Verändern ging es im Beitrag der Betriebsrätinnen Sonja Guder und Rebecca Stüdemann von den Asklepios Kliniken Hamburg. Im Live-Interview beschrieben sie am Beispiel Halt zu Gewalt (Asklepios), wie ein Projekt für mehr Gewaltschutz konkret aussehen kann, mögliche Schwierigkeiten und welche wichtige Rolle der Betriebsrat einnimmt. 

Nicolas Stepanek (BGW) stellte zum Aspekt Vorbeugen die 10 Punkte gegen Gewalt vor, durch die präventive Maßnahmen auf technischer, organisatorischer und personenbezogener Ebene entwickelt werden können. 

MEHR ERFAHREN (FOLIEN)


Zum Abschluss berichtete David Khoo (Asklepios Klinik Harburg) von seinen Erfahrungen als Deeskalationstrainer und zeigte so die Wirksamkeit präventiver Maßnahmen auf. 

Das 2-stündige Meet Up verdeutlichte, wie groß das Thema Gewalt und Belästigung in Kliniken ist und wie wichtig deshalb aktive Präventionsmaßnahmen gegen Gewalt sind.  
Wir fragen die KI Unterstützungspotenziale von KI in der Pflege
Rückblick auf die Digitale Sprechstunde am 24. November
Zeicnung: Drei Köpfe untereinander: Oben älterer Herr, Mitte: mittelalte Frau, unten jüngerer Mann. Alle schauen unzufrieden aus.
In diesem interaktiven Format zeigte Sandra Stange (Referentin für Digitalisierung in der Pflege, bpa e.V.) die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von künstlicher Intelligenz (KI) in der Pflege auf. 

So kann KI u.a. bei der Touren- oder Dienstplanung unterstützen, aber auch bei der Dokumentation und Wundversorgung. Besonders eindrücklich war das Rechenbeispiel zur Zeitersparnis durch KI bei der Dokumentation: Eine Vollzeitpflegekraft könnte rund 195 Minuten pro 5-Tage-Woche, also ca. 169 Stunden pro Jahr einsparen. 

Deutlich wurde auch, dass sich nicht alles durch KI ändern wird. Beispielsweise bleibt die Verantwortung für strategische Entscheidungen immer bei der Unternehmensleitung.

MEHR ERFAHREN (FOLIEN)

Hinweis: Die nächste Digitale Sprechstunde zum Thema Digitalisierung als Fachkräftemagnet findet
am 12. Januar 2026 von 14.00 - 15.00Uhr statt.  MEHR ERFAHREN

Pflegenotstand Fachkräftemangel oder der bessere Arbeitgeber?
Rückblick auf das Meet Up am 03. Dezember in Hannover
Zeicnung: Drei Köpfe untereinander: Oben älterer Herr, Mitte: mittelalte Frau, unten jüngerer Mann. Alle schauen unzufrieden aus.
Beim Meet Up am dritten Dezember ging es um die Frage, wie es Einrichtungen aus der Pflege gelingen kann, sowohl Mitarbeitende zu binden als auch Neue zu gewinnen und welche Rolle das betriebliche Gesundheitsmanagements (bGM) dabei spielt. 

Nach spannenden Fachvorträgen von Maria Becker (Bundesministerium für Gesundheit) und Prof. Lutz Schumacher (Alice-Salomon-Hochschule, Berlin) konnten die Teilnehmenden im zweiten Teil des Tages in Workshops eigene Ideen entwickeln und sich austauschen. 

Dabei wurde thematisch vom Springerpool über den Einsatz von KI zur Entlastung bis hin zum Umgang mit Wechseljahren ein breites Spektrum des bGM abgedeckt.
 
Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren durchweg positiv: Praxisnah, interaktiv und ausreichend Zeit für Austausch. 

MEHR ERFAHREN

Weitere Empfehlung

One Minute Wonder Eine Minute für eine gesunde Arbeitswelt
Neues Tool für inspirierende, kurze Impulse
Zeicnung: Drei Köpfe untereinander: Oben älterer Herr, Mitte: mittelalte Frau, unten jüngerer Mann. Alle schauen unzufrieden aus.
Ab November 25 veröffentlichen wir vom Präventionsnetzwerk Nord jeden Monat ein kurz und knapp aufbereitetes Poster, das praxisnah schnell zu erfassende Informationen liefert. 
Mit unserem One Minute Wonder wollen wir die Sicherheit und Gesundheit im Berufsalltag erhöhen, indem es überall dort, wo Mitarbeitende kurze Wartezeiten oder Pausen haben, angebracht wird. 

Gut verständlich aufbereitete Informationen liefern Fachimpulse für Zwischendurch und ergänzen so Schulungen oder Unterweisungen.

In dieser zweiten Ausgabe geht es um Regeln für das Tragen von sicheren Arbeitsschuhen.

Neue Netzwerk-Termine

Titel Broschüre: Frau hält sich gestresst Hand an Kopf - Im Hintergrund 2 Kollegen
In unserem regelmäßigen Jour Fixe treffen sich Mitglieder und Interessierte vom
Präventionsnetzwerk Nord, um sich schnell über aktuelle Themen auszutauschen sowie Ideen und Impulse für die weitere, gemeinsame Netzwerkarbeit zu sammeln. 
Schreibt uns gerne oder nehmt einfach teil:

Nächster Jour Fixe am Mittwoch, den 7. Januar 2026 von 9.00 Uhr bis 10.00 Uhr.

Wurde dir der Newsletter weitergeleitet und du möchtest ihn jetzt auch regelmäßig erhalten? Melde dich gerne hier an.
Wenn du diese E-Mail nicht mehr empfangen möchtest, kannst du diese hier abbestellen.
 
Dies ist ein Newsletter vom Präventionsnetzwerk Nord.
Du erhälst diese E-Mail, weil Du dich auf präventionsnetzwerk-nord angemeldet hast.
 
 
Hamburg, Dezember 2025